In den Letzten Monaten vollzieht sich ein Wandel in der Filesharing Szene. Vielen Kazaa, Emule oder Edonkey Nutzern ist klar geworden, wie riskant, illegal und transparent die Tauschbörsen geworden sind. Dies sind Nachteile, die Usenet Provider mit ihren Angeboten verbessern wollen, indem sie anonyme, sichere und schnelle Downloads aus dem Usenet zusichern.

Sie bieten einen schnellen und günstigen Zugang zum Usenet und den dort gelagerten Dateien. Ursprünglich war das Usenet ein Netzwerk von Servern, auf die Nachrichten und Diskussionen gespielt wurden. Dieses Netzwerk ist älter als das Internet selbst. Dateien werden auf die Server geladen und können von dort aus herunter geladen werden. Der Vorteil gegenüber Filesharing Systemen besteht auch darin, dass kein anderer User auf die eigenen Files Zugriff bekommt.

Wer Dateien, also auch Musik, Filme, Spiele und Texte herunterladen möchte, ist mit dem Usenet gut beraten. Zur Zeit gibt es verschiedene Provider, die als Anreiz eine gewisse Zeit und Datenmenge kostenlos zur Verfügung stellen. Nach dem Testzeitraum kann das Abonnement wieder gekündigt werden. Der Nutzer kann sich also in Ruhe von dem besten Angebot überzeugen. Die Provider fungieren dabei als Newsreader, der für einen Usenet Zugang unerlässlich ist.

Während der Zugang zum Usenet früher eher kompliziert war, was einen Laien eher abschrecken konnte, ist der Zugang über die Provider sehr einfach zu handhaben und nicht komplizierter als ein Browser. Das herunterladen über einen Usenet Zugang ist zudem auch sicherer als mit einem Filesharing System, bei dem es immer wieder zu Virenbefall des Computers kommen kann.

Das Usenet bietet viele interessante Newsgroups zu jedem Thema, in denen man Informationen findet, die im Internet nicht so einfach zu finden sind. Wenn jemand eine Frage hat, kann er diese an eine Newsgroup schicken, die zum Thema seiner Frage passt. Er schreibt also einen kurzen Artikel mit der Frage, und sendet diese an den entsprechenden Server. Dieser Artikel wird dann von tausenden Interessierten gelesen, weil er als Posting innerhalb von wenigen Stunden um die ganze Welt versendet wird. Auf eine gute Antwort auf seine Frage kann der Fragensteller also berechtigt hoffen.

Die meisten Newsgroups sind international, und werden in englischer Sprache gehalten. Es gibt auch viele deutsche Nachrichtengruppen. Diese kann man am Anfangskürzel de. erkennen. Die Namensgebung der Newsgroups funktioniert ähnlich wie bei Internet-Domains. Es ist bei der Fülle von Newsgroups nicht ganz einfach, die richtige für sich zu finden. Dazu kommt, das es derzeit kein Gesamtverzeichnis aller Newsgroups gibt. Nur für die Deutschen gibt es eine Aufstellung. Newsgroups kann man bei Google oder auf verschiedenen anderen speziellen Suchmaschinen finden. Um im Usenet posten zu können, braucht man einen Newsreader, also ein Programm, das über das Internet mit einem News-Server Kontakt aufnimmt, die Artikel der Newsgroups darstellen kann, und über den man Antworten senden kann.

Outlook bietet einen Newsreader, Mozilla ebenso. Allerdings sind diese offiziellen Newsreader stark zensiert.

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